Die evangelische Kirchengemeinde Groß-Nädlitz war östlich von Breslau anzufinden. Der Kirchenbau war erst Ende 1849 abgeschlossen, so dass erste Eintragungen in den Kirchenbüchern vom Dezember 1849 vorhanden sind. Vorher gehörte Groß-Nädlitz kirchlich zur Kirchengemeinde in Schwoitsch. Zur Gemeinde gehörten Anfangs die Orte Groß-Nädlitz, Klein-Nädlitz, Krichen, Mariencranst und Clarencranst.

Im Jahr 1861 wurden dann die Ort Jäschkowitz, Siebotschütz, Tschirne, Wüstendorf und Zindel eingepfarrt.

Während der NS-Herrschaft im dritten Reich wurden folgende Orte umbenannt:

Groß-Nädlitz in Nädlingen
Klein-Nädlitz in Nädlau
Mariencranst in Marienwald
Clarencranst in Clarenwald

Eine Übersicht über das Gebiet um die Kirchengemeinde gibt die folgende Karte (anklicken um sie zu vergrößern):

gross_naedlitz_klein
 

Die noch erhalten evangelischen Kirchenbücher sind im Staatsarchiv Breslau einzusehen und sind folgende:
Geburten und Taufen von 1849-1877
Heiraten und Aufgebote von 1850-1876
Tote und Begrabene von 1849-1886

oder können bei den Mormonen in ihren Genealogischen Forschungsstellen unter den Nummern 0887034 und 0887035 für je Euro 5,50 pro Mikrofilm bestellt werden. Die Filme können dann kostenlos 3 Monate lang eingesehen werden. Eine Verlängerung um jeweils 3 Monate schlägt mit Euro 2,50 pro Film zu Buche.

Geburten Groß-Nädlitz

Heiraten Groß-Nädlitz

Gestorbene Groß-Nädlitz

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